PRESSEMITTEILUNG 260/2023

Ingolstadt, den 12.06.23

B13; Neubau eines Radwegs zwischen dem Gasthaus Geländer und der Landkreisgrenze (WUG)

Zur Vervollständigung des Radwegenetzes im Landkreis Eichstätt baut das Staatliche Bauamt Ingolstadt entlang der B 13 zwischen der Landkreisgrenze nach Weißenburg-Gunzenhausen und dem Gasthaus Geländer einen neuen Radweg. Die Vorbereitungen hierfür beginnen im Verlauf dieser Woche. Der offizielle Spatenstich und Baubeginn erfolgt am 20.06.2023. Die Fertigstellung ist für Ende September geplant.

Durch diesen knapp 3,0 km langen Neubau wird sich die Verkehrssicherheit, aufgrund der separaten Führung des Geh- und Radweges, verbessern. Der Abschnitt ist Bestandteil des Radwegebauprogramms 2020 – 2024 und schließt die Netzlücke bis zur Landkreisgrenze.

Der bestehende Radweg am Gasthaus Geländer wird künftig nordöstlich der Bundesstraße parallel zu dieser weitergeführt. Ein bestehender Wirtschaftsweg wird mit einem Bauwerk unterführt. Auf Höhe des Steinbruchs muss die Bundesstraße gekreuzt werden. Hierfür wird eine Querungshilfe geschaffen. Bis zum Bauende an der Landkreisgrenze nach Weißenburg-Gunzenhausen verläuft der Weg dann auf der anderen Fahrbahnseite der Bundesstraße und schließt dort an einen vorhandenen Weg an.

Nach dem feierlichen Spatenstich am 20.06.2023 beginnen die Arbeiten für den Neubau. In den kommenden Wochen werden ca. 8.400 m³ Erdmaterial auf der Baustelle bewegt hierfür sind ca. 560 LKW Fahrten erforderlich. Im Anschluss an den Erdbau werden ca. 6.200 to frostsicherer Schotter aufgebracht. Der abschließende Asphalt wird mit ca. 200 LKW Fahrten angeliefert und eingebaut. Die Verkehrsfreigabe ist für Ende September vorgesehen.

Im Zuge der Maßnahme soll erstmalig im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Bauamtes Ingolstadt eine sogenannte Asphaltfundationsschicht eingebaut werden.

Bei Sanierungsmaßnahmen im Fahrbahnbereich werden regelmäßig die schadhaften alten Beläge abgefräst und eine neue Asphaltschicht aufgebracht. Problematisch ist dabei oft, dass das Fräsgut nur teilweise im neuen Asphalt wieder eingebaut werden kann. So verbleiben stets Reste, die zwischengelagert werden müssen.

Die beim Radweg einzubauende Asphaltfundationsschicht ermöglicht es im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes dieses Material wiederzuverwenden und reduziert damit den notwendigen Aufbau mit frostsicherem Schotter.

Für den Neubau der Querungshilfe wird vorübergehend eine Baustellenampel notwendig werden. Eine Vollsperrung der Bundesstraße ist im Zuge der Gesamtmaßnahme zu keinem Zeitpunkt eingeplant.

Der naturschutzfachliche Ausgleich für die Maßnahme wurde im Vorfeld ermittelt. Auf einer bislang überwiegend landwirtschaftlich genutzten Fläche sollen durch Extensivierung und Umnutzung artenreiche Säume und Wiesen in Verbindung mit Streuobstbeständen entstehen.

Die Neubaukosten für den Radweg belaufen sich auf ca. 1,6 Mio € und werden von der Bundesrepublik Deutschland als zuständigen Baulastträger übernommen.

Das Staatliche Bauamt Ingolstadt bittet alle von der Maßnahme betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Behinderungen. 

Da die Arbeiten teilweise witterungsabhängig sind, können sich die Termine auch kurzfristig verschieben.

gez.

Schulze

Auskunft erteilt Ihnen: Frau Schulze, Tel. (0841) 9346 157